Konzentrationsschwäche

Damit man Konzentrationsschwäche genau erläutern kann, muss man sich zuerst dem Begriff Konzentration widmen. Konzentration ist die Fähigkeit, seine gesamte und volle Aufmerksamkeit auf einen einzigen Gegenstand oder auf eine Person zu richten. Diese Konzentrationsfähigkeit reift erst im Laufe der persönlichen Entwicklung und ist demnach bei jedem Menschen unterschiedlich. Konzentration muss sozusagen erst erlernt werden. Beim Spielen, im Kindergarten oder durch ganz normale Alltagssituationen kann dies geschehen.

Kurzzeitige Konzentrationsstörung oder Konzentrationsschwäche haben zumeist keine krankhaften, können aber verschiedene Ursachen haben. Hauptsächlich sind hierfür Stress, Burnout, Überforderung im Berufs- oder Privatleben, Schlafmangel, Kaffee-, Alkohol-, Nikotin oder Drogenkonsum die Ursache. Aber auch mangelnde Bewegung, unausgewogene Ernährung, Mineralstoff- und Vitaminmangel, Zuckerüberschuss, Nebenwirkung von Medikamenten, Nachwirkungen einer Chemotherapie und verschiedene Allergien können für temporäre Konzentrationsstörung oder Konzentrationsschwäche sorgen. Besonders bei Kindern ist langes Fernsehen oder Computerspielen in Verbindung mit Schlafmangel, meistens die Hauptursache für Konzentrationsstörungen, welches sich dann auch in den Schulnoten bemerkbar machen kann.

Konzentrationsschwäche in jungen Jahren:

Lang anhaltendes Computerspielen oder fernsehen, gepaart mit Schlafmangel ist besonders bei Kindern und Jugendlichen die Hauptursache für deren Konzentrationsstörungen, die sich dann in den Schulnoten bemerkbar machen. Während sich Grundschulkinder gerade mal 15 Minuten durchgehend konzentrieren können, steigt dies bei Jugendlichen schon auf etwa 30 Minuten an. Bei Erwachsenen lässt die Konzentration spätestens nach einer Stunde nach.

Wenn die Konzentration in dem genannten Zyklus nachlässt, kann nicht von einer Konzentrationsstörung oder Konzentrationsschwäche gesprochen werden. Eine Konzentrationsstörung kann in jedem Alter vorkommen.

Da Kinder noch keine Konzentrationsfähigkeiten wie Erwachsene aufgebaut haben, wird ihnen häufig dieses Symptom fälschlicherweise zugesprochen.

Konzentrationsstörungen oder Konzentrationsschwäche können auch im Zusammenhang mit körperlichen Beschwerden oder Krankheiten stehen. Häufig auftretende Ursachen sind vor allem psychosomatische und neurologischer Art. Weitere Erkrankungen sind Schilddrüsenunterfunktion, Depressionen und Magersucht. Bei älteren Patienten kann auch eine mangelhafte Gehirndurchblutung und Alzheimer in die näherer Auswahl kommen. Eher harmlos sind Konzentrationsstörungen in den Wechseljahren der Frau.



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Zusammenfassung

Ursachen Konzentrationsschwäche: Lang anhaltendes Computerspielen oder Fernsehen, gepaart mit Schlafmangel sind Hauptursachen für Konzentrationsschwächen.

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